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Die Vereinsgeschichte des Sportverein Oberkirch

Am Anfang der Vereinsgeschichte stehen drei Namen: Karl Kempf, Karl Streif und August Matt. Diese „Drei“ haben im Dezember 1919 mit dem Turnverein 1861 Oberkirch zum Zweck der Aufstellung einer Fußballabteilung Besprechungen geführt, welche dann am 22.1.1920 zur Gründung einer Sportabteilung im Turnverein 1861 geführt haben. Abteilungsleiter wurde August Matt und Kassier für diese Abteilung wurde Karl Kempf. Mit zwei aktiven Mannschaften startete der Verein in die damaligen Punktspiele. Im September desselben Jahres kam noch eine „Dritte“ und eine Jugendmannschaft hinzu.

In den zwanziger und dreißiger Jahren erreichte die 1. Mannschaft viele Meisterschaften und den Aufstieg bis in die Bezirksliga, bis dann der 2. Weltkrieg das erfolgreiche Vereinsleben leider unterbrach.

Im Jahr 1950 – zum 30jährigen Vereinsbestehen – wurde der SV Oberkirch in die neu gegründete 2. Amateurliga eingereiht, in welcher er genau zehn  Jahre mit wechselndem Erfolg spielte.

Die Stadt Oberkirch übergab im Jahre 1960 das herrliche Renchtal-Stadion an die sporttreibenden Vereine und bereitete damit dem Fußball in der Stadt das schönste Geschenk. In diesem Jahr gelang auch die Meisterschaft der 2. Amateurliga und der damit verbundene Aufstieg in die höchste Amateurklasse, die 1. Amateurliga Südbaden.

Zu Beginn des gleichen Jahres konnte der SV Oberkirch zum ersten Mal den Titel des „Südbadischen Pokalmeisters“ erringen. Nun begannen die „Goldenen SVO-Jahre“, welche mit den Namen Edmund Vogt sen., Theo Zehe und Karl Graf jun. immer verbunden sind. Männer, die bewiesen haben, dass auch der kleine Verein wirksam und wirtschaftlich sein und die Aufgaben in seinem Bereich erfüllen kann.

Erfolge wie die zweite Südbadische Pokalmeisterschaft 1962, Südbadischer Vizemeister 1964 sowie ebenfalls 1964 Südbadischer A-Jugendmeister folgten Schlag auf Schlag. Der SV Oberkirch war in der Stadt „in“ und der Zustrom der Jugendlichen zum Verein gewaltig. Die neben der breiten – auch leistungsbezogene – intensive Jugendarbeit der letzten 50 Jahre brachte dem Verein bis heute viele, viele Meistertitel in den verschiedenen Altersklassen.

1966 glückte sogar die Meisterschaft der 1. Amateurliga Südbaden, sie brachte Aufstiegsspiele zur Regionalliga Süd und damit verbunden riesige Zuschauerzahlen ins Renchtal-Stadion. Auch die 2. Mannschaft konnte 1966 die Meisterschaft feiern und spielte vier Jahre erfolgreich in der damaligen A-Klasse. Der Sportverein vertrat den Namen der Stadt in würdiger Weise, und auch die Bevölkerung nahm regen Anteil am sportlichen Höhenflug des SV Oberkirch. Das Interesse am Fußballsport stieg, Fußball war die Attraktion, ja Faszination und hatte steigende Mitgliederzahlen zur Folge. Diese sportlichen Erfolge in nie dagewesener Breite waren auf die intensive Jugendarbeit im Verein zurückzuführen. Auch stellte der SV Oberkirch in den sechziger Jahren zahlreiche Repräsentativspieler für Südbaden, ein Beweis für die Leistungsstärke der Mannschaft.

1970 durfte der SV Oberkirch im Renchtal-Stadion seine 500 Zuschauer fassende Tribüne einweihen, die mit viel Eigenarbeit und Gönnern des Vereins erstellt werden konnte.  Auch in diesem Jahr bestritt der SV Oberkirch zum dritten Mal ein Südbadisches Pokalfinale, musste jedoch als Verlierer den Platz verlassen.

1974 war der Abstieg aus der 1. Amateurliga nicht mehr zu verhindern, welcher der SV Oberkirch 14 Jahre angehörte. Jedoch belegte der Sportverein in der ewigen Tabelle der 1. Amateurliga Südbaden (insgesamt 28 Jahre) einen hervorragenden 13. Platz unter genau 50 Mannschaften. Leider musste die 1. Mannschaft im Spieljahr 1975/76 etwas unerwartet und wegen eines einzigen Tores in der Tordifferenz auch die 2. Amateurliga verlassen und in die A-Klasse absteigen.

1984 nach 8 Jahren Bezirksliga konnte der SV Oberkirch endlich wieder einen Meistertitel feiern und den Aufstieg in die Landesliga Südbaden. Gerade rechtzeitig zu diesem Ereignis konnte auch unser neues Stadion-und Vereinsheim eingeweiht werden. 

Nach dem zwischenzeitlichen Abstieg aus der Landesliga in die Bezirksliga konnte im Jahre 1987 erneut die Bezirksligameisterschaft gefeiert werden, dem ein Jahr später 1988 sogar die Landesligameisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga Südbaden folgte. Nach zwei Jahren musste der SV Oberkirch wieder einmal aus der Verbandsliga in die Landesliga Südbaden absteigen. Danach dauerte es bis 1995 bis wieder eine Landesligameisterschaft gefeiert werden konnte.

1999 wiederum ein Abstieg aus der Verbandsliga Südbaden in die Landesliga. Bis 2004 wurde in der Landesliga Südbaden gespielt, als dann ein erneuter Abstieg dieses Mal in die Bezirksliga zu beklagen war. 2005 nach nur einem Jahr in der Bezirksliga der sofortige Wiederaufstieg in die Landesliga Südbaden. Zur selben Zeit konnte unsere Mannschaft auch noch den  Ortenau-Pokal-Sieg erringen. Auf Grund dieses Titels durften die Ortenau-Pokal-Sieger als Zuschauer zum Deutschen Pokal-Endspiel nach Berlin reisen.

2008 konnte der SV Oberkirch wiederum eine Landesligameisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga Südbaden feiern. Leider musste schon nach einem Jahr Zugehörigkeit zur Verbandsliga erneut für die Landesliga geplant werden. Der Verein trudelte in finanzielle Nöte, 14 Spieler verliessen den Verein und mit dem Restkader und ein paar nachrückenden Jugendspielern  konnten wir in der Saison 2009/2010 knapp den Abstieg aus der Landesliga verhindern. In der Saison 2010/2011 war es dann aber soweit , der Abstieg von der Landesliga in die Bezirksliga wurde dann zur traurigen Gewissheit. In der Hoffnung auf einen sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga baut man auf eine junge Mannschaft mit hauptsächlich Eigengewächsen und jungen Spielern aus der näheren Umgebung.

2014 gelang der Wiederaufstieg endlich, nachdem der SV Oberkirch zuvor 3 Jahre in der Bezirksliga seine Pflichtspiele bestreiten musste.